Wahlräume und Wahlzeiten

Danketsweiler
22.03.2020
09.45 - 14.00 Uhr
Danketsweiler 612
Esenhausen
22.03.2020
10.00 – 14.00 Uhr
Pfarrsaal Hauptstr. 7
Hasenweiler
22.03.2020
08.00 – 14.00 Uhr
Pfarrsaal Hasenweiler 21
Horgenzell
22.03.2020
09.30 – 14.00 Uhr
Gemeindehaus, Alte Poststr. 9
Kappel
22.03.2020
10.00 – 14.00 Uhr
Pfarrstadel Kappel
Pfärrenbach
22.03.2020
09.30 – 14.00 Uhr
Pfarrsaal Ringgenweiler
Pfrungen
22.03.2020
09.30 – 14.00 Uhr
Illmenseer Str. 3
Ringgenweiler
22.03.2020
09.30 – 14.00 Uhr
Pfarrsaal Ringgenweiler
Wilhelmskirch
22.03.2020
10.00 – 14.00 Uhr
Gemeindeh. Wilhelmskirch 23
Zogenweiler
22.03.2020
08.30 – 14.00 Uhr
Großer Pfarrsaal Zogenweiler
Zußdorf
22.03.2020 in Zußdorf
21.03.2020 in Wilhelmsdorf
10.00 – 14.00 Uhr
16.30 – 19.30 Uhr
Pfarrsaal Schalander
St. Antonius UG. Zußdorfer Str. 43

Wie sieht´s aus?


KGR-Wahl Logo Wie sieht's aus farbig freigestellt 200x200px (indizierte Farben)
"Wie sieht’s aus?"
Wahl der Kirchengemeinderäte und Pastoralräte
am 22. März 2020


Am 22. März 2020 wählt die Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihren 1123 Gemeinden Kirchengemeinderäte bzw. Pastoralräte. 1 600 000 Katholiken/innen sind wahlberechtigt.

Seit wann gibt es Räte in den Gemeinden?
Die Kirchengemeinderordnung (KGO), in der alle Regelungen zum Kirchengemeinderat formuliert sind, hat 2018 ihr 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Da alle fünf Jahre gewählt wird, ist es die elfte Wahl für 1023 Kirchengemeinden. Die 100 Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache wurden erst ab 2001 gegründet, sie wählen zum vierten Mal einen Pastoralrat.

Sind Kirchengemeinderäte mit einem Gemeinderat vergleichbar?
Das sind sie. Die Kirchengemeindeordnung, ist an die baden-württembergische Gemeindeordnung angelehnt. Entsprechend hat der Kirchengemeinderat drei Aufgaben: er ist Pastoralrat, er ist Katholikenrat und er ist Kirchensteuerrat. Als Pastoralrat prägt er das Leben der Kirchengemeinde, all Katholikenrat vertritt er alle Mitglieder und als Kirchensteuerrat entscheidet er über den Haushalt.

Wie nimmt der Kirchengemeinderat diese Aufgaben wahr, gibt es Beispiele?
In der neuen Kirchengemeindeordnung vom 1. März 2019 ist der Kirchengemeinderat gestärkt worden: er ist das Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Alle wichtigen Belange einer Gemeinde müssen dort beraten und beschlossen werden. Zum Beispiel kann der Pfarrer nicht ohne den Rat die Gottesdienstzeiten festlegen, das muss im Kirchengemeinderat beraten und entschieden werden. Auch ein Firmkonzept kann nicht einfach geändert werden, weil die Pastoralreferentin wechselt. Alle wesentlichen Dinge sind im Rat zu klären. Das hauptamtliche Personal bereitet durch Vorlagen die Entscheidungen vor und berät den Rat fachlich – so wie in den kommunalen Gemeinderat.

Wie geschieht die Vertretung?
Zum einen haben die Gewählten Vorsitzenden repräsentative Funktionen. Sie vertreten die Gemeinde bei Veranstaltungen zum Beispiel in der Kommune. Zum anderen sind alle gewählten Rätinnen und Räte Ansprechpersonen für die Gemeindemitglieder und alle Menschen am Ort einer Gemeinde. Wer ein Anliegen hat, wer sich mit einer Idee einbringen möchte, wer etwas anregen oder sich beschweren will, kann sich an eine/n Kirchengemeinderat/rätin wenden und diese kann das Anliegen in den Rat einbringen oder auf andere Weise einer Bearbeitung zuführen. Engagiert sich die Kirchengemeinde im Klimaschutz, fragt zum Beispiel jemand. Die Kirchengemeinderätin kann daraufhin selber Auskunft geben oder an eine kundige Person vermitteln, sie kann das Thema in die Sitzung einbringen und vorschlagen, dass im neuen Rat jemand gesucht wird, der sich dieses Themas annimmt.

Die Kirche steht ja gerade nicht gut da, wird die Wahl überhaupt funktionieren?
Von 2015 bis 2020 sind fast 10 000 Personen in Kirchengemeinderäten engagiert. Aus einer Umfrage in unserer Nachbardiözese Freiburg wissen wir, dass das Engagement vor Ort immer noch als sinnvoll empfunden wird.
Viele Probleme, die die Kirche gerade bewegen, können vor Ort nicht gelöst werden. Aber doch gibt es vor Ort viel Gestaltungsspielraum und man etwas bewirken. So können wiederverheiratete Geschiedene und Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen Kirchengemeinderäte und Pastoralräte werden. Schon jetzt sitzen in den Räten vor Ort 52 % Frauen und 43% der Gewählten Vorsitzenden sind Frauen. Ehrenamtliche Frauen und Männer können Gottesdienste leiten und Zeugnisse ihres Glaubens geben, sie können Glaubensgespräche leiten und Projekte initiieren. Die Räte bestimmen auch über den Haushalt. Sie entscheiden über Bauprojekte und durch die Finanzhoheit über das, was Priorität erhält.
Natürlich wird die kirchliche Großwetterlage die Wahl beeinflussen, umso wichtiger ist zu sehen, dass der Kirchengemeinderat ein leitende Funktion hat und nicht nur berät, sondern auch entscheidet; umso wichtiger ist, dass man vor Ort erleben kann: diese Kirche ist nicht von gestern, sondern entwickelt sich weiter; diese Kirche ist nicht hierarchisch, sondern beteiligt Frauen und Männer; diese Kirche ist nicht eng, sondern bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Wer darf eigentlich wählen?
Alle Mitglieder der Kirchengemeinde ab 16 Jahren dürfen den Kirchengemeinderat wählen. Alle Mitglieder einer Gemeinde für Katholiken anderer Muttersprache ab 16 Jahren dürfen zusätzlich zum örtlichen Kirchengemeinderat den Pastoralrat ihrer Gemeinde wählen.

Wenn jemand kandidieren will, wie geht er vor?
Die Kirchengemeinden und Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache bilden bis zum 23. September 2019 einen Wahlausschuss. Dieser nimmt die Wahlangelegenheiten in die Hand. Er wird unterstützt von einem Mitglied aus dem Pastoralteam, er/sie ist Ansprechpartner/in für die Wahl. Wer kandidieren will, kann mit einem dieser Personen Kontakt aufnehmen, ein Ratsmitglied ansprechen oder sich im Pfarrbüro melden. Die betreffenden Personen stehen auf der Homepage jeder Gemeinde.
Bis spätestens 2. Februar 2020 muss man sich beim Wahlausschuss gemeldet haben, wenn man kandidieren will.

Ab welchem Alter kann man Kirchengemeinderat werden und welche Voraussetzungen müssen die Kandidaten mitbringen?
Um Kirchengemeinderat oder Pastoralrat zu werden, muss man volljähriges Mitglied der Kirchengemeinde bzw. Gemeinde sein. Bis zu 2/5 der Gremiumsmitglieder dürfen sogar in einer anderen Kirchengemeinde wohnen. Bei den Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache können die gewählt werden, die die entsprechende Staatsbürgerschaft haben.
Wie bei der Kommunalwahl auch, sind Verwandtschaftsverhältnisse kein Hinderungsgrund – das ist im Vergleich zu 2015 neu.
Die wichtigsten Voraussetzungen sind Interesse am christlichen Glauben und an den Menschen vor Ort, die ihn teilen, dann Lust, die Gemeinde mitzugestalten und Bereitschaft, fünf Jahre lang für ein Amt Verantwortung zu übernehmen.

Und wie viele gehen zur Wahl?
2015 waren es fast 25 %, also ein Viertel aller Katholiken nimmt diese demokratische Chance wahr. Mit dieser Wahlbeteiligung ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart führend in Deutschland. Hoffentlich gehen auch 2020 wieder viele zur Wahl gehen, wenn sie erfahren, dass die Räte etwas zu sagen und zu entscheiden haben.

KGR-Wahl 2020

KGR-Wahl Poster Motiv 05 klein

Am 21./22. März 2020 wählt die Diözese Rottenburg-Stuttgart in ihren 1.123 Gemeinden Kirchengemeinde- und Pastoralräte. 1.600.000 Katholiken sind wahlberechtigt. Der Kirchengemeinderat hat drei Aufgaben: Er ist Pastoralrat, Katholikenrat und Kirchensteuerrat. Als Pastoralrat prägt er das Leben der Kirchengemeinde, als Katholikenrat vertritt er alle Mitglieder und als Kirchensteuerrat entscheidet er über den Haushalt.

In der neuen Kirchengemeindeordnung vom 1. März 2019 ist der Kirchengemeinderat gestärkt worden: Er ist das Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Alle wichtigen Belange einer Gemeinde müssen dort beraten und beschlossen werden. Alle Mitglieder der Kirchengemeinde ab 16 Jahren dürfen den Kirchengemeinderat wählen.

Entsprechend eines Beschlusses des Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit wird in all unseren 11 Kirchengemeinden die Wahl mit allgemeiner Briefwahl durchgeführt. Das bedeutet, dass alle Wahlberechtigten rechzeitig neben der Wahlbenachrichtigung auch die Wahlunterlagen erhalten. Sie haben dann die Wahl, entweder per Briefwahl zu wählen, oder ihren Stimmzettel am Wahltag im entsprechenden Wahllokal abzugeben. In jedem Falle ist aber wichtig, dass Sie von Ihrem Wahlrecht gebrauch machen.

"Wie sieht´s aus?" - unter diesem diözesanen Motto möchten auch wir Sie recht herzlich dazu ermutigen, sich als KandidatIn für die Wahl aufstellen zu lassen. Jedes Engagement - jedes Talent ist von Bedeutung und zählt zum Wohl unserer Kirchengemeinden!

Wahlausschuss

Die KGR-Wahlen werden von den Wahlausschüssen der 11 Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit "Zocklerland" organisiert. Anbei die Liste der jeweiligen Wahlausschussvoritzenden, an die Sie sich für Nachfragen und Kandidatenvorschläge wenden können:

Danketsweiler: Martin Messmer, 07504 382

Esenhausen: Florian Müller, 07503 2506

Hasenweiler: Bernhard Metzler, 07504 1413

Horgenzell: Reinhold Fischer, 07504 91240

Kappel: Dr. Ulrich Mayr, 0160 6214555

Pfärrenbach: Sonja Ibele, 07504 971758

Pfrungen: Rosmarie Kneer, 07503 374

Ringgenweiler: Matthias Natterer, 07504 91377

Wilhelmskirch: Ernst Kesenheimer, 07504 1346

Zogenweiler: Franz Reichle, 07504 225

Zußdorf: Gisela Köckritz-Schillo, 07503 1379