Album Cover
Tenebrae in Getsemani
In einem Raum aus Stein und Licht, das Brot gebrochen, der Kelch gefüllt. Zwölf Stimmen flüstern, doch einer schweigt, Ein Schatten fällt auf unser Bild. Dies ist die Nacht, die alles ändert, Licht und Dunkel tanzen hier. Ein letztes Mahl, ein letzter Blick, und einer geht – hinaus in die Nacht. Die Hände greifen, Wasser fließt, Der Meister kniet – ein König dient. Er wäscht den Staub, er wäscht den Stolz, doch Zweifel brennen in den Augen. Dies ist die Nacht, die alles ändert, Liebe kniet vor unsrer Schuld. Ein letzter Dienst, ein letztes Wort, und eine Tür schlägt leise zu. Ölberg schweigt, der Himmel brennt, Schweiß wie Blut auf seinem Gesicht. Schritte hallen, Fackeln flackern, Ein Kuss verrät, das Schwert blitzt auf. Dies ist die Nacht, die alles ändert, Das Licht verlöscht, der Schatten siegt. Ein letzter Ruf, ein letztes Flehen – und alle flieh’n… und er bleibt allein. Bleibt bei mir… bleibt bei mir…